Neujahrsvorsaetze - Persönlichkeitsentwicklung und mentale Stärke mit Hilfe der Hirnforschung

Erkenntnisse aus der Hirnforschung:
So halten Neujahrsvorsätze!

Das Linzer Marktforschungsinstitut hat im Dezember 2022 erhoben: Ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher haben auch für 2023 eine Reihe guter Vorsätze vorgenommen. Personen mit höherer Bildung, Menschen unter 35 Jahren und Frauen haben überdurchschnittlich häufig Vorsätze gefasst. Ganz hoch im Kurs stehen Bewegung und Sport mit 45%, gefolgt von sich gesünder ernähren (43%) und bewusster leben (42%). Abnehmen wurden bei 23% und mit dem Rauchen aufhören bei 20% genannt. In Anbetracht der aktuellen Wirtschaftssituation wenig überraschend: 31% wollen sparsamer sein (zur ganzen IMAS-Studie HIER!)

Aus der Forschung ist dokumentiert, dass langfristige Änderungen von Gewohnheiten nur in etwa 10 bis 15% der Fälle gelingen. Wie man diese Erfolgsquote nach oben schrauben kann, weiß Bestsellerautor, Neurobiologe und Vortragsredner Dr. Marcus Täuber.

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© feelimage/ Matern
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Wien, im Jänner 2023. Zum neuen Jahr werden auch wieder Vorsätze gefällt. Mit ganz oben auf der Wunschliste: mehr Sport betreiben, sich gesünder ernähren, mit dem Rauchen aufhören. Warum aber gelingt es nur sehr selten, diesen Vorsätzen auch Taten folgen zu lassen? Die Antwort liegt in unserem Gehirn versteckt.

Hirnforscher zeigt: So halten unsere Neujahrsvorsätze

Wien, am 4.1. 2023

Das Linzer Marktforschungsinstitut hat im Dezember 2022 erhoben: Ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher haben auch für 2023 eine Reihe guter Vorsätze vorgenommen. Personen mit höherer Bildung, Menschen unter 35 Jahren und Frauen haben überdurchschnittlich häufig Vorsätze gefasst. Ganz hoch im Kurs stehen Bewegung und Sport mit 45%, gefolgt von sich gesünder ernähren (43%) und bewusster leben (42%). Abnehmen wurden bei 23% und mit dem Rauchen aufhören bei 20% genannt. In Anbetracht der aktuellen Wirtschaftssituation wenig überraschend: 31% wollen sparsamer sein.1

Wissenschaft belegt: Vorsätze scheitern meist

Aus der Forschung ist dokumentiert, dass langfristige Änderungen von Gewohnheiten nur in etwa 10 bis 15% der Fälle gelingen. Wie man diese Erfolgsquote nach oben schrauben kann, weiß Neurobiologe und Buchautor Dr. Marcus Täuber.

„Unser guter Wille kratzt nur an der Hirnoberfläche. Langfristige Veränderung erfordert eine starke Belohnung“, so Dr. Marcus Täuber. Der Bestsellerautor gibt fünf Strategien an die Hand, mit denen wir hirngerecht ans Ziel kommen.

Fünf Erfolgsstrategien, damit Vorsätze halten

Erste Strategie: Entspannen statt Druck!

„Unser Wille kann sehr schnell nach hinten losgehen“, so Täuber. Wer sich zu sehr unter Druck setzt, begünstigt nämlich sogar den Rückfall. So zeigt eine Studie aus den USA: Frauen, die trotz Diät naschen und dabei Schuldgefühle entwickeln, neigen eher zu weiteren Rückschlägen als Frauen, die sich den schwachen Moment verzeihen können.2

Zweite Strategie: Wir brauchen eine starke Belohnung!

Gesünder leben ist als Motiv zu schwach, um das Belohnungszentrum in unserem Gehirn ausreichend zu aktivieren. Dr. Marcus Täuber plädiert dafür, das belohnende Element zu erkunden und sich sehr intensiv vorzustellen. Beim Rauchen kann das zum Beispiel das Gefühl von Freiheit oder Stolz sein. Suchen Sie dazu passende Bilder, und erleben Sie das Gefühl mit allen Sinnen.

Dritte Strategie: Gut geplant ist halb gewonnen!

Ein Ziel ohne Plan ist „zahnlos“. Gewohnheiten sind automatisierte Verhaltensweisen. Diese Routinen werden durch Reize ausgelöst. So greifen beispielsweise viele Menschen zum Glimmstängel, wenn sie gestresst sind oder sich eine Pause gönnen möchten. Ausformulierte Wenn-dann-Pläne helfen, das Gehirn neu auszurichten.3 Am besten schreiben Sie auf, in welchen Situationen Sie bisher geraucht haben und welches neues Verhalten Sie nun an den Tag legen möchten. Täuber empfiehlt, diese Szenarien auch im Kopf durchzugehen, also mental zu trainieren. Es bildet sich eine neue Verknüpfung. Diese ersetzt mit der Zeit das alte Muster.

Vierte Strategie: Schritt für Schritt!

Neue Gewohnheiten schleifen sich langsam ins Gehirn ein. Verantwortlich dafür sind die sogenannten Basalganglien. Dr. Marcus Täuber rät, auf die Politik der kleinen Schritte zu setzen. Wer zum Beispiel mit Sport beginnen möchte, tut sich leider, es erstmals langsam anzugehen. Mit jeder Wiederholung lernt das Gehirn ohnehin mit – und verinnerlicht den neuen Lebensstil.4

Fünfte Strategie: Mit Taktgefühl!

Wer beispielsweise regelmäßig Sport betreiben möchte, sollte dabei auf die Macht der Rhythmik setzen. Also besser Montag, Mittwoch und Freitag um sieben Uhr laufen gehen, statt zu unterschiedlichen Zeiten. Gewohnheiten sind gespeicherte Rituale.4

 

Kostenfreie Tipps und Tricks

Auf dem YouTube-Kanal von Dr. Marcus Täuber werden regelmäßig Tipps und Tricks zu den Themen Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung veröffentlicht.

Link: https://www.youtube.com/channel/UCJWD_J3JIuK9lDL3atq7blA?sub_confirmation=1

 

Quellen:

1. http://www.imas.at/index.php/de/imas-report-de/aktuelle-reports/1233-51-imas-neujahrsumfrage-triple-tiefpunkt-fortsetzung-des-pessimismus-teuerung-statt-corona-drei-fuenftel-sehen-2022-als-kein-gutes-jahr-vorsaetze-konstant-bei-einem-drittel

2. Oettingen Gabriele & Wadden Thomas A, 1991, Expectation, Fantasy, and Weight Loss: Is the Impact of Positive Thinking Always Positive? Cognitive Therapy and Research, 15: 167–175.

3. Oettingen, G. (2012). Future thought and behaviour change. European Review of Social Psychology, 23, 1–63.

4. Täuber, Marcus. Falsch gedacht! Wie Gedanken uns in die Irre führen und wir mit mentaler Intelligenz zu wahrer Stärke gelangen. Wien/Berlin: Goldegg Verlag 2021.

Kontakt für Anfragen

Dr. Marcus Täuber

Institut für mentale Erfolgsstrategien

Karl-Popper-Straße 22

1100 Wien

Email: office@ifmes.com

 

Über den Autor

Dr. Marcus Täuber ist promovierter Neurobiologe, Buchautor und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Der psychologische Coach und Keynote-Speaker zeigt, wie wir von Erkenntnissen aus der Hirnforschung in den Bereichen Leben und Wirtschaft profitieren. 

Quellen 

1. Oettingen Gabriele & Wadden Thomas A, 1991, Expectation, Fantasy, and Weight Loss: Is the Impact of Positive Thinking Always Positive? Cognitive Therapy and Research, 15: 167–175.

2. Oettingen, G. (2012). Future thought and behaviour change. European Review of Social Psychology, 23, 1–63

3. Täuber, Marcus. Falsch gedacht! Wie Gedanken uns in die Irre führen und wir mit mentaler Intelligenz zu wahrer Stärke gelangen. Wien/Berlin: Goldegg Verlag 2021.

 

 

Zum kostenfreien YouTube-Kanal HIER

                                                                                                                                                                                                                                                               

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